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Glasfaserausbau in Schwarzenfeld: Telekom sagt eigenwirtschaftlichen Ausbau ab

Markt Schwarzenfeld

Der Glasfaserausbau in Schwarzenfeld verzögert sich.

Die Deutsche Telekom hat mitgeteilt, dass sie die ursprünglich getroffene Vereinbarung zum sogenannten eigenwirtschaftlichen Ausbau ab 2026 aus Kapazitäts- und Kostengründen nicht erfüllen kann. Der Markt bedauert diese Entwicklung sehr. 2023 hatte die Telekom eigentlich zugesagt, rund 3.300 Glasfaseranschlüsse in Schwarzenfeld eigenwirtschaftlich zu errichten – also ohne staatliche Förderung. Nun kann das Unternehmen diese Zusage nicht einhalten. Auch andere Kommunen im Landkreis sind von dieser Entwicklung betroffen. Für den Markt Schwarzenfeld bleibt derzeit nur ein Weg: die Bewerbung um das nächstmögliche Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau. Ein entsprechender Antrag ist bereits gestellt. „Wir werden alles daransetzen, dass Schwarzenfeld so bald wie möglich in ein Förderverfahren aufgenommen wird“, heißt es vom für den Breitbandausbau zuständigen Bauamtsleiter Stefan Bartl-Schöls. Unabhängig davon schreitet der geförderte Ausbau in den Ortsteilen Sonnenried und Hohenirlach planmäßig voran. Diese konnten in ein vorangegangenes gemeinsames Förderprojekt mit der Gemeinde Schwarzach b. Nabburg aufgenommen werden und werden schon bald mit Glasfaser versorgt sein. Sobald es neue Informationen zum Ausbau in Schwarzenfeld und den übrigen Ortsteilen gibt, wird der Markt über die bekannten Kanäle informieren. Eine konkrete Zeitschiene lässt sich derzeit jedoch leider nicht nennen.

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