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Ideen für "Schlosspark 2030"

  • Markt Schwarzenfeld

Rund 40 Bürgerinnen und Bürger haben sich am Ideen-Workshop zur Zukunft des Schlossparks beteiligt, zu dem der Markt Schwarzenfeld am 02. Februar eingeladen hatte.

Bürgermeister Peter Neumeier begrüßte die Teilnehmenden im Rathaus, darunter Vertreter von Vereinen, Naturfachstellen, Anwohnern und Politik. Er betonte, dass Ideen und Hinweise aus der Bürgerschaft von Beginn an in die Planung einfließen sollen, damit am Ende eine oder mehrere Städtebaufördermaßnahmen zur Aufwertung des Parks umgesetzt werden können.

Zu Beginn gab Martin Irl vom Holnstein-Archiv Schwarzenfeld einen historischen Überblick. Er erinnerte an die weitgehende Abholzung des Parks in den 1950er-Jahren und daran, dass große Teile des heutigen Baumbestands später von Schulkindern gepflanzt wurden. Zeitweise diente der Park in früheren Jahren sogar als Trainingsort für Polosport-Pferde. Die Grafen von Holnstein nutzen den Park als tatsächlichen Schlosspark zur Erholung.

Die inhaltliche Arbeit leitete Stadtplanerin Barbara Wilnhammer vom Büro Wild & Wilnhammer Architekten und Stadtplaner. An drei Stationen sammelten die Teilnehmenden Ideen, markierten Bereiche auf Plänen und setzten Klebepunkte zur Gewichtung der Vorschläge.

In der abschließenden Runde stellte Frau Wilnhammer erste Erkenntnisse vor. Diese fließen in eine Machbarkeitsstudie ein, die bis Herbst erstellt werden soll und die Grundlage für die weiteren Schritte bildet.

Große Einigkeit bestand darin, den Spielplatz deutlich aufzuwerten, Angebote für Fitness zu schaffen sowie Wege, Ausstattung, Beleuchtung und Beschilderung zu erneuern. Gleichzeitig soll der Schlosspark seine Naturnähe und Ruhe bewahren. Genannt wurden zudem offenere Sichtachsen und besser zugängliche Bereiche am Wasser.

Unterschiedliche Meinungen gab es bei anderen Themen. Diskutiert wurde, ob ein Kiosk oder ein temporärer Biergarten in den Park passt. Auch die Frage, ob der Schlosspark stärker für Veranstaltungen genutzt werden soll, wurde kontrovers gesehen. Gleiches galt für die Idee, Kunst dauerhaft oder zeitweise im Park zu verorten.

Bürgermeister Neumeier bedankte sich zum Abschluss für die engagierte Mitarbeit. Der Workshop habe gezeigt, wie wichtig der Schlosspark für viele Menschen im Markt Schwarzenfeld sei. Die gesammelten Ideen seien eine gute Basis für das Projekt „Schlosspark 2030“.

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