21.03.2022

Weltbekanntes Wölsendorf – neuer Vortrag zu den Mineralienschätzen der Region

Es ist immer wieder überraschend, wie viel Interesse an den Mineralien aus den ehemaligen Flussspat-Lagerstätten rund um Wölsendorf und Stulln besteht.

Das westafrikanische Land Guinea-Bissau veröffentlichte kürzlich eine neue Briefmarken-Sonderserie mit dem Flussspat-Revier rund um Wölsendorf und Funden daraus als Motiv.

In letzter Zeit gab es unter Sammlern weltweit wieder mehr Aufmerksamkeit für die Mineralienschätze der Region, da unter anderem in England und in den USA besonders schöne Stücke Flussspat von Kennern erworben und getauscht wurden. In den 60er bis 80er Jahren war das Angebot an hochwertigen Funden aus den Bergwerken rund um Wölsendorf sehr groß und es gab viele Sammler dieser Mineralien. Heutzutage ist Sammeln eher eine antiquierte Beschäftigung. Immer wieder kommen Mineraliensammlungen aus altersbedingten Auflösungen auf den Markt. Dieses Phänomen betrifft nicht nur das Sammeln von Mineralien. Auch das Briefmarkensammeln ist längst aus der Mode gekommen. Während hierzulande Briefmarken immer öfter aus dem Drucker kommen, bemühen sich ferne Länder mit besonders schönen Sondermarkenserien um die verbliebenen Sammler. Eine besonders schöne Ausgabe aus dem kleinen westafrikanischen Land Guinea-Bissau hat nun Adrian Lang, der Betreuer der Mineralogischen Sammlung im Rathaus Schwarzenfeld, entdeckt. Das Motiv zeigt das Oberpfälzer Flussspat-Revier mit Stücken aus den ehemaligen Gruben Marienschacht, Johannesschacht, Cäcilia, Erika, Heißer Stein, Roland und Hermine.


Um auch in der Heimat der Mineralien das Erbe des hiesigen Bergbaues aufrecht zu erhalten, veranstaltet der Markt Schwarzenfeld am 21. Mai um 16 Uhr im Rathaus den Vortrag "Weltbekanntes Wölsendorf – Bergbaugeschichte der Region in neuen Bildern“ von und mit Adrian Lang. Interessierte sind eingeladen, sich mit tollen Bildern in die Geschichte des Bergbaues und seinen Mineralien entführen zu lassen. Anmeldungen sind telefonisch unter 09435/309222 oder per Mail an tourismus@schwarzenfeld.de möglich. Bei dieser Gelegenheit kann auch die Dauerausstellung im Foyer des Rathauses besichtigt werden, die einen schönen Querschnitt der gefundenen Mineralien und ihre Besonderheiten zeigt. In der Ausstellung sind auch viele Stücke zu sehen, die die Bayerische Mineralogische Staatssammlung der Gemeinde dankenswerterweise zur Verfügung stellt.

Markt Schwarzenfeld

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