17.10.2021

Arno Strobel stellte sein neustes Buch "SHARING - Willst du wirklich alles teilen?" vor.

Mit Arno Strobel hatte die Bücherei Schwarzenfeld am Dienstag, den 12.10.21 einen bekannten Psychothriller-Autor zur Lesung eingeladen. Entsprechend war der Abend: Spannend, gruselig und unterhaltsam.

Die Teilnehmer der Lesung lernten einen gut gelaunten Schriftsteller kennen, der sich offensichtlich über die Einladung nach Schwarzenfeld sehr freute, zumal er damit Gelegenheit bekam die Oberpfalz und auch Regensburg einmal näher zu erkunden. Hatte Corona doch lange Zeit das Reisen, den direkten Kontakt zum Publikum sowie auch seinen Schreibefluss gehemmt. Und so habe er entschieden, eine Kurzgeschichte mit Galgenhumor zu schreiben, die er zu Beginn der Lesung vorlas. "Karl-Friedrich sucht die Freiheit" gab schon einen Vorgeschmack auf seine hintergründige Art zu schreiben, denn wie Karl-Friedrich sich diese Freiheit mit Corona als Hilfsmittel verschafft, das ist bitterböser schwarzer Humor. Vielen der Teilnehmer hatte Arno Strobel damit ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Äußerst spannend, gruselig, aber auch nachdenklich stimmend ging es weiter mit dem Hauptteil des Abends, der Vorstellung aus seinem jüngsten Thriller "SHARING - Willst du wirklich alles teilen?" Dabei war für die Teilnehmer interessant zu hören, wie der ehemaligen Informatiker und jetzige Autor Arno Strobel zu seinem Stoff kommt. Das Buch "SHARING" beschreibe ungeahnte Wendungen und Geschehnisse. Der Einstieg ins Buch ließ davon bereits einiges erahnen. "Es geht um das Ehepaar Bettina und Markus Kern. Bettina wurde entführt, ist gefesselt und nackt. Unbekleidete Männer mit Ledermasken betreten den Raum. Das Ganze wird im "Darknet" übertragen, und der Ehemann kann nichts dagegen tun. Im Lauf des Buchs muss Markus Aufgaben übernehmen, um Schlimmeres zu verhindern." Zu seinem neuen Werk "Sharing" sagte Arno Strobel, dass es in "Real-Time" geschrieben ist. Das bedeutet, man braucht etwa sechs bis sieben Stunden, um es zu lesen. Arno Strobel zeigte auf, dass er Gewaltbeschreibungen nur dort einsetze, wo es für die Geschichte wichtig ist. Er versucht vieles nur anzudeuten und den Rest der Phantasie der Leser zu überlassen. Oft würde er auch gefragt, ob er Albträume bekomme von dem, was er schreibe. Dazu seine klare Aussage: "Das kann ich ganz klar verneinen. Albträume verursachen mir die wahren Schicksale der Opfer von realen Gewaltverbrechen, die mir von erfahrenen Kriminalbeamten berichtet werden." Arno Strobel erzählte an diesem Abend auch, dass er selbst gerne Psychothriller lese, bevorzugt Stephen King. Diesem würde er am liebsten einen Altar errichten. Denn man könne am besten das schreiben, was man auch am liebsten lese.

Die Lesung/ das Projekt wurde gefördert im Rahmen von "Neustart Kultur" der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V."

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